Schultennis

Auch wenn in vielen Ländern Europas Tennis schon seit vielen Jahrzehnten in den Schulsport gehörte, war dies in Deutschland etwas anders. Hier hat sich Tennis erst in den siebziger Jahren im Rahmen einer allgemeinen Lehrplanrevision seinen Weg in den Stundenplan des Schulsports gebahnt.

Zeitgleich richtete damals auch der Deutsche Tennis Bund unter seinem Präsidenten Fritz Kütemeyer ein spezielles Referat Schultennis ein. Im Laufe der siebziger und achtziger Jahre wurden mit Unterstützung des sportwissenschaftlichen Beirats entsprechende Methodikkonzepte durch die Kommission Schultennis erstellt. Im Kontext von Großgruppenunterricht spielten dabei speziell entwickelte Schaumstoff- und Softtennisbälle neben Holzbrettern und Kurzschlägern eine wichtige Rolle.

Heutzutage ist die Sportart Tennis in allen Lehrplänen der Bundesländer verankert und findet meist im Rahmen der Rückschlagspiele ihre konkrete Umsetzung. Ergebnisse der DSB-Sprintstudie zum Schulsport in Deutschland belegen, dass Tennis im "Schüler-Wunschkonzert" der Sportarten zwar einen vorderen Platz belegen kann, die praktische Umsetzung dagegen erscheint erheblich schwieriger.

Quelle: dtb-tennis.de, verändert

Damit es nicht an den Materialien wie Schlägern, Kleinfeldnetzen und Bällen scheitert, hat der Tenniskreis Marburg sich im Jahr 2011 eigene Trainingshilfen angeschafft, die sowohl von Vereinen, als auch von Schulen im Tenniskreis Marburg kostenlos ausgeliehen werden können. Ansprechpartner hierfür ist Philipp Kammerer (Jugendwart). Bei Ihm kann folgendes Equipment ausgeliehen werden:


www.elektroplan.de

Tenniskreis 44-Marburg e.V.

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